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Einige Jahre nach dem preußisch-dänischen Krieg v. 1864 wurde Schleswig-Holstein 1867 preußische Provinz und seit 1871 bestand das deutsche Kaiserreich.
Auf örtlicher Ebene wurde 1876 die politische Gemeinde Osdorf gebildet und 1880 wurden die meisten Bauern und Handwerker der Gemeinde, die bis dahin Erbpächter des Gutes Borghorst waren, Eigentümer. Nach Aussagen des lange verstorbenen Stellmachermeisters Wilhelm Lüthje (Großvater des heutigen Bürgermeisters von Osdorf) fanden sich 10 - 15 stimmbegabte Bürger nach Beendigung des Feldzuges 1870 / 1871 zusammen, um die Osdorf- Stubbendorfer Liedertafel zu gründen.
In den Jahren 1934 bis 1948 ruhte der Verein 15 Jahre lang. Am 05.08.1949 fanden sich frühere Sänger, jüngere Leute und durch den 2. Weltkrieg nach Osdorf übergesiedelte Männer zusammen und ließen die Osdorf- Stubbendorfer Liedertafel wieder aufleben.
Durch den Fortzug vieler Heimatvertriebener von etwa 1950 an verlor die Liedertafel einen Teil ihrer Sänger und es machte sich schon Nachwuchsmangel bemerkbar.
Um dem zu begegnen, wurde der Chor rechtzeitig im Oktober 1955 in einen gemischten Chor umgewandelt.
Als sich der Chor vor einigen Jahren in "Gemischter Chor Osdorf" umbenannte, sollte das kein Bruch mit der Tradition bedeuten, sondern ein Anpassen an neue Gegebenheiten. Tatsächlich waren Liedertafeln ursprünglich reine Männergesangvereine.
Nach dem Zusammenschluss beider deutscher Staaten entstand im Jahre 1989 auf Initiative unseres ehemaligen Chorleiters Dr. Petzenburg eine sehr schöne und intensive Chorfreundschaft mit dem Gemischten Chor Burkau aus der Oberlausitz in Sachsen.
Der Gemischte Chor Osdorf gestaltet jährlich eigene Konzerte, teilweise zusammen mit anderen Vokal- und Instrumentalensemble und unterhält anlässlich von persönlichen Jubiläen der Chormitgliedern die Zuhörer auch im kleineren Rahmen.
Zudem kann der Chor auch für private oder öffentliche Chorvorträge/ Feste pp. im familiären, beruflichen und kulturellen Umfeld „gebucht“ werden.
Weitere dazu, siehe unter Kontakt.
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